Kompetenzen entwickeln und stärken

Natürlich bedarf es zahlloser Fähigkeiten um die Herausforderungen des Alltags und des Lebens überhaupt zu meistern und ein selbstbestimmtes, erfülltes und glückliches Leben zu führen.

Wenn Du den Wunsch hast,

  • Deine Träume zu verwirklichen,
  • Dich selbst zu verwirklichen,
  • Dein Leben zu leben,

dann ist es unverzichtbar, dass Du Dir die nachfolgend aufgeführten Kompetenzen erarbeitest.

Dies kann durch Systemisches Coaching, mit der Energiebalance und in einer Akasha Chronik Lesung geschehen.

 

Tiefergehende Informationen zu „Kompetenzen entwickeln und stärken“

Für alle, die etwas tiefer in das Thema „Kompetenzen entwickeln und stärken“ einsteigen möchten, habe ich unten ausführliche Informationen bereitgestellt.

 

Kompetenz 1: Die Fähigkeit Entscheidungen zu fällen

Jeden Tag hast Du die vielfältigsten Entscheidungen zu treffen. In der Regel gelingt Dir das auch, doch manchmal kannst du Dich einfach nicht entscheiden. Du fühlst Dich unsicher und hast das Gefühl zwischen allen Stühlen zu sitzen. Dir schwirrt der Kopf bei der Abwägung der Vor- und Nachteile Deiner Optionen.

Gründe für die Entscheidungsunfähigkeit können vielfältig sein: z.B.

  • chaotisches Denken
  • unklare Wünsche und Vorstellungen
  • es allen Recht machen wollen
  • einseitiges Vorauswählen von Alternativen
  • ausschließlich subjektive Sichtweise
  • oder aber es ist einfach das Wissen, dass, wann immer Du Dich für eine Alternative entscheidest, Du Dich automatisch gegen eine andere Alternative entscheidest

Bei Entscheidungsunfähigkeit liegen sehr häufig Unsicherheits- und Angstgefühle zugrunde, die ihre Wurzel in einem Gefühl von Unzulänglichkeit haben:

  • Bin ich gut genug (intelligent genug, durchsetzungsvermögend genug, etc.)
  • Kann ich diese Entscheidung auch auszuführen?
  • Traue ich mir das zu?
  • Habe ich das nötige Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten?

Was kann helfen Entscheidungen zu treffen?

Es gibt einfache Entscheidungssituationen, wo es genügt, Vor- und Nachteile der zur Entscheidung stehenden Wahlmöglichkeiten zu ermitteln und sie dann nach ihrer Bedeutung für den Klienten sowohl in der gegenwärtigen Situation als auch in der Folgewirkung in einer künftigen Situation abzuwägen.

In einer komplexeren Entscheidungssituation müssen auch Entscheidungskriterien herausgearbeitet werden:

Was muss unbedingt durch die Entscheidungsalternative erreicht werden?

Was ist wünschenswert zu erreichen?

Auch müssen die Kriterien in ihrer Bedeutung zueinander bewertet werden, wobei Muss-Kriterien und Kann-Kriterien unterschieden werden.

Bei der Arbeit an der Entscheidungskompetenz ist es wichtig, dass Du Dir der Tatsache bewusst wirst, dass Du ständig Entscheidungen triffst, bewusst oder unbewusst, mit jedem Wort, mit jeder Handlung. Den größten Teil unserer Entscheidungen haben wir von Kindesbeinen an unbewusst getroffen, entsprechend den Werten und Normen der Gesellschaft oder der Gruppe, in der wir leben.

Es ist also durchaus sinnvoll, sich gelegentlich zu fragen:

  • Will ich das, wozu ich mich gerade entschieden habe, wirklich?
  • Treffe ich hier eine Entscheidung, die das Kollektiv getroffen hat und nicht ich?

Kompetenz 2: Die Fähigkeit, Verantwortung für sich selbst übernehmen. Die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen

Jeder Mensch entscheidet und handelt aufgrund seiner Erfahrungen, Ziele, Wertvorstellungen und Erwartungen auf ganz individuelle Art und Weise und verhält sich oft unbewusst dem entsprechend. Immer wenn wir Verantwortung für unser eigenes Handeln übernehmen, sehen wir uns gezwungen, auch die Auswirkungen unseres Handelns zu überdenken. Und häufig ist es so, dass die Menschen eher Angst vor den Auswirkungen der Entscheidung haben, als vor der Entscheidung selbst.

Viele Menschen leiden unter dem Gewicht der Verantwortung. Um Verantwortung gut tragen zu können, bedarf es der unterschiedlichsten Teilkompetenzen. Diese Kompetenzen können im Coaching insbesondere durch systemisches Coaching gestärkt und erweitert werden.

  • Klarheit über die eigenen Wünsche und Ziele. Ich muss wissen, was ich will.
  • Klare Kommunikation der eigenen Wünsche.
  • Klare Unterscheidung, was ist Meines (meine Wünsche, Vorstellungen, Gefühle) und was ist Deines.
  • Prioritäten setzen. Ich muss wissen, was mir wirklich wichtig ist, und was weniger.
  • Eigenes klares Rollenbewusstsein, flexible Handhabung der Rollen und klare Kommunikation darüber.
  • Verantwortungsbereiche klar festlegen
  • Ruhe bewahren auch in Stresssituationen
  • Mit Kritik umgehen können
  • Wissen, dass ich für meine Gefühle selbst verantwortlich bin.
  • Wissen, dass ich nicht für die Gefühle der anderen verantwortlich bin.

Kompetenz 3: Die Fähigkeit, Grenzen zu ziehen

Klare Abgrenzungen aller Art treffen zu können, erspart dem Menschen viele Komplikationen und auch Leid, je nachdem auf welcher Ebene die Abgrenzung geschieht.

Solch Abgrenzungen sind sowohl in der Arbeitswelt als auch im Familienleben nötig:

  • Klare Definition von Rollen,
  • klare Beschreibungen von Pflichten
  • klare Abgrenzungen von Zuständigkeiten

sind für ein harmonisches und erfolgreiches Zusammenleben erforderlich.

Auf der psychologischen Ebene geht es sehr häufig um die Abgrenzung von Verantwortung in Bezug auf Gefühle und Gedanken.

Die Frage lautet dann:

  • Sind das meine Gefühle oder Deine?
  • Und wer trägt die Verantwortung dafür?
  • Wer trägt wessen Verantwortung?

Jeder Mensch hat seine ganz eigene Art, seinen ganz individuellen Lebensweg mit seinen ganz individuellen Lernerfahrungen. Und so wie es nicht hilfreich ist, wenn eine Mutter aus Angst ihrem Kind dem Alter entsprechende Lernerfahrungen vorenthält. Es ist nicht hilfreich, wenn wir Verantwortungen übernehmen, die nicht die unseren sind, auch wenn wir „ja nur helfen wollen“.

Auch der Umgang mit Nähe und Distanz verlangt unsere Fähigkeit, die Grenzen angemessen einzuschätzen und einzuhalten.

Kompetenz 4: Widerstandskraft entwickeln – auch in Notlagen

Wem oder was gilt es denn zu widerstehen?

Allem, was Dich aus Deiner Mitte, aus Deinem Gleichgewicht, aus Deiner inneren Balance bringt.

Das können Einflüsse und Hindernisse und Herausforderungen aller Art sein. In der Regel bist Du ihnen gewachsen, wenn Du in Deiner Kraft bleibst. Anstatt zum Spielball der Ereignisse zu werden, wirst Du Dir der automatisch in Dir ablaufenden Reaktionen und Programme bewusst. Du programmierst sie um und gewinnst die Kontrolle über sie. Siehe auch Denk- und Verhaltensmuster ändern

Genauso wichtig ist es innere Sicherheit zu gewinnen. Diese wächst,

  • wenn Du lernst, auf Dein Herz zu hören und danach zu handeln.
  • Du kannst Dein Gefühl der Sicherheit verstärken, wenn Du in Dir Gefühle wie Mitgefühl, Fürsorge, Wertschätzung und Vergebung hervorrufst.
  • Diese Emotionen sorgen für die Ausschüttung der sogenannten „Glückshormone“ und bewirken einen harmonischen Herzrhythmus.
  • Dein harmonischer Herzrhythmus wiederum fördert die harmonische Zusammenarbeit Deiner Körpersysteme. Siehe Ich bin im Stress,

Mit zunehmender Sicherheit wirst du in Stresssituationen klarer, effektiver und belastbarer.

Wer gelernt hat, Verantwortung für sich, für seine Gefühle, Gedanken und Handlungen zu übernehmen, kann auch in Notlagen nicht so schnell erschüttert werden.

Flexibilität, das heißt Beweglichkeit im Denken, Handeln und Fühlen ist eine weitere Fähigkeit, mit großen Herausforderungen fertig zu werden. Manchmal ist es nötig umzudenken, die eigene Sichtweise oder Priorität zu verändern, um die Situation zu meistern und nicht alle Kräfte im Widerstand zu aufzubrauchen.

Durchhaltevermögen ist ebenfalls eine sehr hilfreiche Eigenschaft, wenn es darum geht, Widerstandskraft aufrecht zu erhalten.