Ich bin im Stress

Heute ist das Wort Stress ein Modewort und hat für jeden Menschen eine andere Bedeutung. Für manche bezeichnet es eine ärgerliche oder schmerzliche Situation wie etwa Ärger mit dem Chef oder Verlust eines geliebten Menschen.

Andere beschreiben mit Stress unangenehme emotionale oder körperliche Symptome, wie

  • feuchte Hände
  • erhöhter Puls
  • oder Drücken im Magen

Nahezu allen Stresserfahrungen ist das Gefühl gemeinsam, keine Kontrolle über die Situation zu haben.

Stress ist letztendlich ein subjektives Phänomen, weil jeder Mensch seine eigene Sichtweise auf das Leben wie auch seine eigenen Erwartungen an das Leben hat. Die Wahrnehmung ein und desselben Ereignisses ist von Mensch zu Mensch höchst unterschiedlich. In der Achterbahn z.B. jauchzen die einen vor Vergnügen, während die anderen aschfahl vor Angst sind.

Interessant ist, dass rund 80% aller Krankheiten einen Stressbezug haben. Stress wirkt sich also auf alle Ebenen aus:

  • die mentale Ebene – die Ebene der Gedanken
  • die emotionale Ebene – die Ebene der Gefühle
  • die körperliche Ebene – z.B. Stoffwechsel, Hormonhaushalt

Durch Stress werden die unterschiedlichen Körpersysteme wie beispielsweise der Hormonhaushalt herunter reguliert, so dass sie nicht mehr so effizient arbeiten. Die Reaktionen finden automatisch und ohne Zeitverzögerung statt. Wie ein Uhrwerk spielt sich ein bestimmtes körperliches Programm ab, je nachdem, ob Glücks- oder Stresshormone ausgeschüttet werden. Das lässt darauf schließen, dass es im gesamten Körper ein koordiniertes Kommunikationssystem gibt.

Dieses Kommunikationssystem wird im Wesentlichen durch das Herz, das Gehirn und das vegetative Nervensystem gesteuert. Sobald dieses Kommunikationssystem gestört wird,

  • funktioniert die Informationsverarbeitung im Gehirn nicht mehr so gut.
  • Die Wahrnehmung der Umwelt wird dadurch nachteilig beeinflusst,
  • ebenso die Gefühle
  • und die Gesundheit ganz allgemein.

 

Tiefergehende Informationen zu „Stress“

Für alle, die etwas tiefer in das Thema „Ich bin im Stress“ einsteigen möchten, habe ich unten ausführliche Informationen bereitgestellt.

 

Die Bedeutung des Herzens bei der Stressreduktion

Forschungen des Heart Math Instituts in Kalifornien https://www.heartmath.org/  bzw. www.heartmathdeutschland.de haben gezeigt, dass dem Herzen, genauer gesagt, der harmonischen Verbindung von Herz und Gehirn eine führende Rolle zukommt, indem es das Körpersystem mit dem Denken und Fühlen eines Menschen in Einklang bringt. Doc Childre, der Leiter des Heart Math Instituts sagt:

„Das Herz ist der wichtigste Taktgeber…. Es beeinflusst Gehirnprozesse, die das Nervensystem steuern, die kognitiven Fähigkeiten und die Emotionen.“

(„Stressfrei durch Herzintelligenz“, Doc Childre, Deborah Rozman, VAK Verlag).

Den Zustand, in dem Denken und Fühlen im Einklang sind, nennt man Herz-Gehirn-Kohärenz. Unter Kohärenz versteht man also die optimale Synchronisation der Rhythmen von Herzschlag, Atmung und Blutdruck.

Diese Kohärenz entsteht, wenn der Herzrhythmus, auch Herzfrequenzvariabilität genannt, verbessert wird. Je größer die Herzfrequenzvariabilität ist, desto gesünder, stressstabiler und anpassungsfähiger an Veränderungen sind wir. Die Herzvariabilität ist die Fähigkeit des Herzens, die Abstände zwischen zwei Herzschlägen zu verändern und sie den Erfordernissen anzupassen.

Ich bin im Stress – Wie unsere Gefühle unseren Stresspegel beeinflussen:

Forschungen ergaben, dass negative Emotionen wie

  • Angst
  • Ärger,
  • Wut,
  • Frustration

zu Störungen des Herzrhythmus und des Nervensystems führen und somit auch den Rest des Körpers beeinflussen. Der Stress nimmt zu.

Im Gegensatz dazu bewirken positive Emotionen wie

  • Liebe
  • Freude
  • Dankbarkeit
  • Wertschätzung

Harmonie und Kohärenz des Herzrhythmus und verbessern damit die Balance im Nervensystem. Ausgeglichenheit und eine Art innerer Frieden sind die Folge. und senken den Stresspegel erheblich.

Ich bin im Stress! Wie reduziere ich Stress?

  • „Ich bin im Stress“.
  • „Ständig überfordert“
  • „Hilfe, ich kann nicht mehr.“

So oder ähnlich lauten die Klagen.

Wenn wir permanent im Stress sind oder uns negativen Emotionen und Gedanken hingeben, entsteht ein Chaos in der oben beschriebenen Herz-Gehirn-Verbindung. Wir reagieren dann oft chaotisch, unkonzentriert und manchmal auch irrational auf Alltagssituationen.

Das HartMath Institut hat in wissenschaftlichen Studien untersucht, wie man durch bewusste Aktivierung der Herz-Gehirn-Verbindung Alltagsstress reduziert und damit auch die Gesundheit stärkt. Dies geschieht durch bestimmte Atemübungen in Kombination mit Visualisierungen, also geistigen Vorstellungsbildern.

Diese müssen mit allen Sinnen gefühlt oder wahrgenommen werden, so dass sie der Körper und das Unterbewusstsein als lebendig und wahr registrieren. In dem schon erwähnten Selbsthilfe- Buch von Doc Childre „Stressfrei durch HerzIntelligenz“ werden fünf Übungen genau beschrieben, die Du in Eigenregie erlernen kannst. https://www.vakverlag.de/leseproben/978-3-935767-83-5.pdf

Stress kann mit allen Methoden, die auf der Seite zur Energiebalance aufgeführt sind, abgebaut werden. Wie alle anderen Energieblockaden, so stört, blockiert oder bremst auch Stress den freien Energiefluss im Körper. Stress kann nicht nur reduziert sondern auch transformiert werden. Das heißt, er kann in positive, gesundheitsfördernde Gefühle und Gedanken verwandelt werden. Wie löst man Energieblockaden?

Auch in einer Akasha Chronik Lesung wird oft ein ganzer Sack an Stress abgeworfen. Tiefgreifende Erkenntnisse können zu einem Gefühl der Entlastung und Befreiung führen, was den Stresspegel unter Umständen auf null sinken lässt. Welchen Nutzen habe ich von einer Akasha Lesung?