Denk- und Verhaltensmuster ändern

Das Gehirn ist so ausgerichtet, dass es Ressourcen schonen will, es tut, was es immer schon getan hat, es funktioniert auf Autopilot. was zu unserer Erfahrung der „Macht der Gewohnheit“ führt. Wenn Dich also von alten Gewohnheiten verabschieden möchtest, dann heißt es: Denk- und Verhaltensmuster ändern.

Wenn Du neue Vorsätze beschließt, dann geschieht dies im Frontallappen und in der Großhirnrinde. Bei Stress allerdings hat das limbische System das Sagen. Das limbische System ist der Teil des Gehirns, der für die langfristige Speicherung von Sinnesreizen zuständig ist. Da dieser Teil nicht durch Sprache oder Logik zugänglich ist, braucht es andere Methoden zur Neuprogrammierung der dort gespeicherten automatischen Programme.

Um den gewohnheitsmäßigen Automatismus zu durchbrechen, muss der Nutzen oder Gewinn des neuen Denk-oder Verhaltensmusters hoch genug sein, dass Du die nötige Ausdauer zur Umgewöhnung aufbringen kannst.

 

Tiefergehende Informationen zum Thema „Denk- und Verhaltensmuster ändern“

Für alle, die etwas tiefer in das Thema „Denk- und Verhaltensmuster ändern“ einsteigen möchten, habe ich unten ausführliche Informationen bereitgestellt.

 

Denk- und Verhaltensmuster ändern. Drei Phasen im Prozess der Veränderung:

  • In der ersten Phase der Änderung geht es darum, Ursache und Auslöser der Angewohnheit festzustellen. Dies könnte durch eine der Methoden der Energiebalance oder durch eine Lesung in der Akasha Chronik geschehen. Manchmal genügt auch ein klassisches Coaching-Gespräch. Egal welche Methode benutzt wird, es kommt immer darauf an, das limbische System auszutricksen. Dies geschieht unter anderem mit „richtigen“ Affirmationen. Siehe am Ende dieses Kapitels.
  • Um das neue Denk- oder Verhaltensmuster gut in den Alltag zu integrieren, werden in der 2. Phase Kontrollmechanismen eingebaut, die Dich unterstützen, das neue Denk- oder Verhaltensmuster beizubehalten. Auch werden Reize oder Trigger identifiziert, die einen Rückfall ins alte Muster provozieren können. Gemeinsam finden wir heraus, wie Du mit dem Trigger umgehen kannst und wie Du vermeiden kannst, erneut in die „Falle“ zu tappen.
  • Die 3. Phase dient dann der Stärkung der Willenskraft, damit Du das neue Muster nicht nur im normalen Alltag, sondern auch „bei Gegenwind“ beibehalten kannst. Siehe Kompetenzen entwickeln und stärken.

Wenn Du neue Denkmuster oder Verhaltensmuster ändern bzw. in Dir etablieren willst, dauert das eine geraume Zeit. Das Erkennen und Loslassen eines nicht mehr förderlichen Denkmusters ist eine Sache, das Einüben eines neuen Musters allerdings eine andere, die Entschlossenheit und Ausdauer verlangt.

Beispiel für eine wirkungslose und eine wirksame Affirmation

wirkungslos (eher kontraproduktiv):

Schlotternd vor Angst sitzt Du im Behandlungsstuhl des Zahnarztes und wiederholst Mantra-artig den Satz (Affirmation): „Voller Zuversicht und Vertrauen unterziehe ich mich meiner Zahnbehandlung“. Dein Unterbewusstsein registriert das Gefühl Deiner Angst. Die Worte, die Du sprichst, sind Deinem Unterbewusstsein egal. Entscheidend ist das Gefühl, das Du beim Sprechen hast. Dein Unterbewusstsein stellt also Angst fest und reagiert darauf mit noch mehr Angst.

wirksam:

Wenn Du bei Deiner Zahnbehandlung gelassen und zuversichtlich sein möchtest, dann musst Du Deinem Unterbewusstsein vor der Behandlung schon entsprechende Signale geben. Dein Unterbewusstsein ist nicht in der Lage, zwischen Realität und Imaginiertem (sich Vorgestellten) zu unterscheiden.

Deshalb genügt es,

  • wenn Du Dir so lebendig wie möglich vorstellst, wie deine Hände entspannt auf der ledernen Armlehne des Stuhls aufliegen, Du fühlst förmlich das Leder der Lehne.
  • Du hörst gelassen die Töne der Geräte.
  • Du siehst das Lächeln des Zahnarztes nach der erfolgreichen Behandlung.

Wenn Du das alles lebendig hörst, fühlst, siehst, dann verkörperst Du Gelassenheit und Vertrauen. Dadurch wirst Du genau das anziehen, was Du Dir wünschst, nämlich Gelassenheit und Vertrauen in dieser Situation.

Das Gehirn ist so ausgerichtet, dass es Ressourcen schonen will, es tut, was es immer schon getan hat, es funktioniert auf Autopilot. was zu unserer Erfahrung der „Macht der Gewohnheit“ führt. Doch diese Denk- und Verhaltensgewohnheiten lassen sich ändern.